Die Grundidee der X2YLO spiegelt sich in der konstruktiven Gestaltung der Module. So haben sie keine durchgängige, sondern eine höhenreduzierte Rückwand (wichtig, weil die Elemente so sehr viel einfacher an die in einem Küchenraum fest installierten Anschlüsse für Strom und Wasser/Abwasser angepasst werden können). Seine Stabilität findet jeder einzelne Quader durch drei Aluminiumrohre (eines zentral an der Unterseite, zwei seitlich an der Oberseite), die die Seitenteile verbinden und mittels einer Gewindestange und Hülsenmuttern fest gegeneinander verspannt werden.

x2ylo Die Konstruktion

Die Quader sind identisch und unterscheiden sich lediglich in den Kopfteilen, etwa einem solchen für den Einbau einer Spüle und einem solchen für die Aufnahme des Kochfeldes. Sie werden bei der Aufstellung nicht miteinander verschraubt, sondern finden ihren unverrückbaren Anschluss an das nächststehende Seitenteil durch zwei in jedem Seitenteil eingelassene Neodym-Magnete – so sind sie fest genug verbunden, um eine durchgehende Funktions- und Arbeitsfläche zu gewährleisten, können aber zugleich von der Wand gezogen und nach vorne herausgerollt werden, denn auf der Rückseite jeder Seitenwand sind Ringrillenlager montiert. Das geht so einfach, dass man es selbst für eine Grundreinigung machen könnte, spielt seinen Vorteil aber vor allem dann aus, wenn etwa eine Reparatur der verbauten Küchentechnik nötig wird. Ist die Reparatur abgeschlossen, sorgen die Neodym-Magnete dafür, dass das Modul sich beim Zurückstellen fest und passgenau einfügt.